In diesen Tagen jährt sich die Inbetriebnahme des neu gestalteten Bahnhofs in Schöppenstedt zum 2. Mal. Als Bauherr verfügt die Stadt nunmehr u.a. über eine Park & Ride Anlage mit Parkplätzen, Unterständen für Fahrräder und drei großzügige Bushaltestellen. Der Regionalverband hat als Betreiber des ÖPNV gleichzeitig sein Angebot wesentlich erweitert und für zahlreiche Verbesserungen gesorgt.

Dass die Neugestaltung der Bahnhofsanlage ein Erfolgsprojekt für die ganze Stadt und die Region zwischen Elm und Asse ist, davon ist die Schöppenstedter SPD überzeugt. Bei einer Besichtigung der Anlage machten sich jetzt einige Mitglieder der SPD Ratsfraktion ein Bild über die aktuelle Lage.

„ Die Angebote des Regionalverbandes werden sehr gut angenommen. Werktags fahren 22 Züge von Schöppenstedt über Wolfenbüttel nach Braunschweig und zurück. Sie transportieren bei den 44 Fahrten über 1100 Fahrgäste und nehmen auch die Passagiere von ca. 110 Linienbussen auf. Diese kommen z.B. aus Helmstedt und Schöningen sowie aus gut 20 Dörfern und Gemeinden im Einzugsbereich der Stadt. Auch der Verkehr an den Wochenenden wird sehr gut angenommen. So sind die Parkplätze und Unterstände immer gut gefüllt und haben sich als ausreichend erwiesen, “ berichten die SPD Kommunalpolitiker.

Für die Stadt Schöppenstedt sei das jetzt bestehende ÖPNV-Angebot überaus vorteilhaft, denn alle Nutzer könnten von der Flexibilität profitieren. So sei auch das nahgelegene Einkaufszentrum für viele ein wichtiger Grund nach Schöppenstedt zu kommen. Andererseits wäre es für Schüler, Auszubildende, Berufstätige, Familien und Rentner ein gutes Angebot, um nach Wolfenbüttel oder Braunschweig zu fahren.

Sehr ärgerlich sei es leider aber auch, dass es des in der Vergangenheit leider zu Vandalismus und Verunreinigungen an den Warteunterständen  gekommen sei. Hier müssten die Kontrollen und die Überwachung noch weiter verstärkt werden, erwähnten die SPD Kommunalpolitiker am Schluss ihrer Besichtigung.

 

Foto v.l.: Philipp Ulrich, Peter Haller, Karl-Heinz Mühe und Kolja Mühe bei ihrem Besichtigungstermin am Schöppenstedter Bahnhof.

Um sich über die Situation an der Südstraße in Schöppenstedt und über deren Zustand genauer zu informieren, führten Mitglieder der SPD Ratsfraktion jetzt eine Ortsbesichtigung durch. Übereinstimmend stellte man dabei fest: Der Zustand der Straße ist über die letzten Jahre immer schlechter geworden. Zahlreiche Schlaglöcher, marode Fußwege, beschädigte Hochborde und  viele Überwucherungen sind Beweise für den mangelhaften Zustand der Straße. „Die Straße muss dringend ausgebaut werden. Sie soll eine moderne und großzügige Gewerbestraße werden, denn gerade in den letzten Jahren haben sich zahlreiche Betriebe dort  angesiedelt. An der Südstraße stehen über 40.000 qm für die Ansiedlung weiterer Betriebe zur Verfügung und die Eigentümer sind bereit an interessierte Investoren Flächen zu verkaufen. „Dafür müssen attraktive Voraussetzungen geschaffen werden,“ erklärten die SPD Ratsmitglieder für ihre Fraktion. Der Ausbau der Südstraße habe höchste Priorität; die ersten Planungen laufen bereits. Wenn die ersten Planungsunterlagen und Kostenberechnungen vorlägen, wird sich die Verwaltung um Zuschüsse bemühen. 

Für die SPD – Stadtratsfraktion machte deutlich, wie wichtig und bedeutend der Straßenausbau für die weitere Entwicklung der Stadt sei: „Wenn sich weitere neue Betriebe in der Stadt ansiedeln, entstehen neue Arbeitsplätze, die Steuerkraft wird gestärkt und auch die Einwohnerzahlen entwickeln sich positiv.“   

 

Foto: Die SPD-Fraktion mit v.l. Karl-Heinz Mühe, Peter Haller, Philipp Ulrich , Kolja Mühe und Kerstin Hübner an der Schöppenstedter Südstraße.

Als 1996 Markus Fischer sein eigenes Geschäft in Schöppenstedt eröffnete, ahnten wohl die Wenigsten, dass Marky, wie er den Schöppenstedtern besser bekannt ist, ein so erfolgreicher, beliebter und aus der Eulenspiegelstadt nicht mehr weg zu denkender Unternehmer wird. Dieser Tage feierte der Frisörmeister und Spezialist für Hairstyling, Imageberatung, Visagistik, Wellness und Brautservice nun sein 25 jähriges Geschäftsjubiläum. Die stellvertretenden Bürgermeister Rüdiger Bobka und Dirk Petersen gratulierten im Namen der Stadt Schöppenstedt und nannten Marky einen inzwischen echten Schöppenstedter, der in vielen Bereichen helfen und unterstütze würde. Marky Fischer nutzte die Gelegenheit um sich bei seinen Kunden zu bedanken: “Die Unterstützung während des Lockdowns ist großartig. Ich sage herzlichen Dank für die großartige Kundentreue.”

 

Dirk Petersen (l.) und Rüdiger Bobka (r.) gratulierten Marky Fischer zum 25. Geschäftsjubiläum

Auf dem Schöppenstedter Marktplatz sind die ersten Boten des Frühlings zu sehen. Die Blumenkästen wurden dieser Tage vom Bauhof der Samtgemeinde Elm-Asse neu bepflanzt. Bauhofleiter Silvio Könnemann und sein Team entschieden sich bei der ersten Bepflanzung für bunte Stiefmütterchen. Das Stiefmütterchen gilt ja nicht nur als Frühlingsbote, sondern auch als Sinnbild für Erinnerung und liebevollen Gedanken. In Coronazeiten also tatsächlich eine Blumenwahl mit Symbolkraft.

 

Wieder ein Bürgerwunsch schnell umgesetzt

Schöppenstedter SPD kümmert sich um viele Dinge
Stefanie Matthiesen hatte ein selbstgedrehtes Video an Schöppenstedts Bürgermeisterin Andrea Föniger gesendet und für die Aufstellung eines Hundekotbeutelspenders am neugestalteten Bismarckplatz geworben. Über die Aufstellung und die damit verbundene schnelle Umsetzung konnte sich Stefanie Matthiesen bereits jetzt freuen und dankte auch im Namen weiterer Hunde-besitzer und Anwohner: “Damit haben Verschmutzungen dieser Art hier hoffentlich ein Ende.” Andrea Föniger und Ratsherr Dirk Petersen sprachen bei dieser Gelegenheit auch über die noch fehlende Vollendung der dortigen Pflasterarbeit, sowie die am Bismarckplatz beantragte Verkaufsstelle des Restaurants Katané für Eisspezialitäten. “Wir haben darüber hinaus weitere Pläne am Bismarckplatz, die aber noch etwas Geduld fordern,” berichtete Schöppenstedts Bürgermeisterin, allerdings ohne dabei schon ins Detail zu gehen.
Stefanie Matthiesen mit ihren Kindern Leonie Marie und Conner dankten für die schnelle Problemlösung am Bismarckplatz. Bürgermeisterin Andrea Föniger und Ratsherr Dirk Petersen besprachen die letzte Umbauphase.
Keinen Frühjahrsputz; aber sehr wohl eine Inventur nahm dieser Tage der Schöppenstedter SPD Ortsverein vor. Bürgermeisterin Andrea Föniger und die designierte Schriftführerin Christine Arig sichteten und sortierten im Lagerraum
Plakatwände, Give-aways, Arbeitshilfen und Equiqment. “So eine Inspektion macht immer mal wieder Sinn. So haben wir auch im Materiallager immer den Durchblick,” so Andrea Föniger. Besonders Christine Arig sortierte einige Werbematerialien aus, die nicht mehr aktuell waren: “Wir werden Unterlagen und Werbegeschenke jetzt neu ordern, um auch mit deren Hilfe auf die bürgernahen Angebote der SPD bei der anstehenden Kommunalwahl aufmerksam zu machen.” 
Andrea Föniger (l.) und Christine Arig sortierten Materialien und Werbegeschenke im Lager der SPD Schöppenstedt.
Trotz Coronazeit hielt die SPD Schöppenstedt an ihrer Tradition fest auf den Internationalen Frauentag zu erinnern. Um allen Hygienegründen gerecht zu werden, übergaben diesmal die Mitarbeiterinnen der AWO Sozialstation Schöppenstedt die Rosen während ihrer täglichen Pflegetätigkeiten.
Es ist für uns selbstverständlich, dass allen Frauen der Respekt entgegen gebracht wird, den sie verdienen. Dies macht wir Sozialdemokraten auch in unserer Politik immer wieder deutlich,” informierte Ratsherr Karl-Heinz Mühe. “Bei uns gibt es nicht nur Applaus in Krisenzeiten – sondern wir sind immer auch Anwältinnen für eine faire Entlohnung, Beteiligung und Partnerschaftlichkeit in Beruf und Familie. Für eine Gesellschaft des Respekts und des Zusammenhaltes,” fügte Bürgermeisterin Andrea Föniger hinzu. Ratsfrau Kerstin Hübner ergänzte, dass leider auch in heutiger Zeit noch auf gesellschaftliche Nachteile hingewiesen werden muss, obwohl es immer wieder vollmundige Ankündigungen einer Gleichbehandlung gegeben hat und gibt. “Wir bedanken uns diesmal sehr für die Mithilfe der AWO Schöppenstedt, deren Büro- und Pflegekräfte natürlich auch bedacht wurden,” betonte die stellvertretende SPD-Vereinsvorsitzende Petra Schmidt, die zudem den Ausfall des sonst üblichen Frauenfrühstücks bedauerte.
Bilder: Die Schöppenstedter SPD übergab ihre roten Rosen an die AWO Schöppenstedt. Die Mitarbeiterrinnen verteilten diese anschließend bei ihren Pflegetätigkeiten.

Andrea Föniger bittet gerade jetzt weiter um gegenseitige Unterstützung
Andrea Föniger fallen bei ihren Spaziergängen immer wieder Dinge auf, die es zu verbessern gilt.

In Zeiten der Corona-Pandemie gilt es immer noch Abstand zu halten und die Hygienemaßnahmen zu beachten. Das gilt natürlich auch für Schöppenstedts Bürgermeisterin Andrea Föniger. Doch ein Zurücklehnen gibt es auch in diesen Zeiten für sie nur selten. “Natürlich werden notwendige Arbeiten in allen Bereichen so gut wie möglich weiter geführt.” Dazu bedient sich die SPD Fraktion Schöppenstedt z.B. inzwischen regelmäßiger Onlinekonferenzen. “Ich habe diese Art der Kommunikation innerhalb der Fraktion vorangetrieben. Inzwischen ist diese Art der Verständigung schon fast Alltag,” beschreibt die Sozialdemokratin. “Wir alle, hier meine ich insbesondere die Verwaltung und den Bauhof, arbeiten auch in dieser schweren Zeit an Verbesserungen für Schöppenstedt und dessen Ortsteile. Aber auch die Tafel, die AWO, die Kirchen und weitere Institutionen haben sich der Lage angepasst. Viele weitere und neue Pläne liegen bereits auf dem Tisch. Lediglich die kalte Jahreszeit und natürlich die Pandemie schränken die Umsetzungen ein. “Wir als Bürger können ja selbst wenig, bis auf Einhaltung der Hygienemaßnahmen, an der Situation ändern. Wichtig ist mir natürlich, dass wir als Schöppenstedter unsere hiesige Wirtschaft, den Handel und die Dienstleitungen vor Ort möglichst unterstützen. Oftmals lassen sich Bestellungen und Leistungen auch telefonisch bestellen und dann abwickeln. Der Handel durchlebt schwierige Zeiten. Daneben sind auch Vereine betroffen und auch gesellige Zusammenkünfte und Familientreffen können nicht stattfinden, ja selbst Besuche bei Eltern und Großeltern sind schwierig. Ich appelliere in dieser Zeit alle Mitbewohner: ”Liebe Schöppenstedter – lassen Sie uns gemeinsam diese augenblicklich noch schwere Zeit überstehen. Wir alle hoffen auf die Verbesserung in den nächsten Monaten. Und vielleicht können wir schon bald wieder in Geschäften normal einkaufen und auch kleinere Zusammenkünfte sind dann wieder möglich. Also – Unterstützen wir uns weiter gegenseitig. Lassen wir uns nicht unterkriegen, sondern stellen uns dieser Situation entgegen. Unsere tollen Zeiten kommen wieder. Ich zähle auf Sie!

SPD Schöppenstedt möchte weitere Neubürger gewinnen 

Es ging kreuz und quer durch Schöppenstedt. Vom Lindenberg und Papenberg aus fuhren Bürgermeisterin Andrea Föniger und ihr Amtsvorgänger Karl-Heinz Mühe zu vermeintlich neu in Frage kommenden Bauplätzen innerhalb von Schöppenstedt. Immer wieder stoppten sie ihre Fahrt und begutachteten Plätze und Grundstücke. Grundstücksgrößen, die Lage, die Bebauungsmöglichkeit, Zufahrten und eventuelle Wege- und Straßenänderungen usw. waren erste Themen. Auch am Stadtrand gelegene Möglichkeiten zur Bebauung wurden erneut ausgelotet. “Manche Bebauungsmöglichkeit liegt in öffentlicher Hand, andere Plätze müssten erst angekauft werden. Der Flächennutzungsplan wurde bereits entsprechend angepasst. Bei Ankäufen wären wir natürlich auf die Bereitschaft zum Verkauf durch den bisherige Eigentümer angewiesen,” erklärte Karl-Heinz Mühe. “Bürgermeisterin Andrea Föniger sieht bei einem Zuwachs der Einwohnerzahl besonders Vorteile in den Bereichen wie Schulen, Kindergärten, Vereine. Aber auch der Einzelhandel und andere hiesige Unternehmen würden von mehr Einwohnern profitieren. Daraus resultieren vielleicht wieder mehr Arbeitsplätze. Und so ließe sich eine positive Reihe fortsetzen. Wir wünschen uns daher ein Zusammenkommen mit allen Partnern und Grundstücksbesitzern.” Wenn es die Corona-Pandemie hoffentlich bald wieder zulässt, sollen Gespräche geführt werden. Die Anfragen nach Bauland sind jedenfalls ungebrochen. Wenn wir keine Angebote für den Grundstückserwerb machen können, wählen Interessierte eben andere Standorte. Dann hätte Schöppenstedt hier Chancen vertan.
Andrea Föniger und Karl-Heinz Mühe bei der Bestandsaufnahme mögliche neue Baugrundstücke in Schöppenstedt.

Termin zur Umsetzung muss auf Pandemie Rücksicht nehmen

Bei einem Ortstermin in Eitzum haben Ratsherr Philipp Ulrich und Bürgermeisterin Andrea Föniger jüngst auch den Grillplatz bei Eitzum angesehen. Dabei stellten sie fest, dass die Grillhütte stark renovierungsbedürftig ist: “Viele Bretter sind morsch, der Gesamteindruck ist zudem sehr unansehnlich.” Erste Planungen haben ergeben, dass das Häuschen unter Mithilfe ehrenamtlicher Arbeit aus Eitzum und Schöppenstedt an einigen Stellen erneuert werden soll. Aber auch der hiesige Bauhof hat seine Unterstützung zugesagt. “Wir brauchen natürlich zunächst professionelle Zuschnitte. Danach soll die Hütte in neuem Glanz strahlen. Die Arbeiten können allerdings erst beginnen, wenn die gesundheitlichen Risiken dies zulassen,” so die kleine Abordnung der Schöppenstedter SPD Fraktion. Neben der Hütte sind zwischenzeitlich neue Holzbänke und Tisch aufgestellt worden. “Leider gibt es hier erste Schäden durch mutwilliges Kokeln und Einritzen. Auch der gemauerte Grill ist erneut beschädigt. Hier können wir nur an die Vernunft appellieren. Neu angepasst werden soll auch der bisher provisorische Übergang von Wanderweg zur Altenaubrücke,” waren sich Ratsherr und Bürgermeisterin einig.

 

 

Philipp Ulrich und Andrea Föniger bei der Besichtigung des Eitzumer Grillplatzes.