Andrea 30 Tage Bürgermeiserin

Am 5. Mai 2020 war es soweit. Die Schöppenstedter erhielten erstmalig in der Stadtgeschichte eine Frau im Bürgermeisteramt. Und Andrea Föniger hat sich in diesen ersten30 Tagen bereits vieler Dinge angenommen. Von Kanalbesteigung bis Baumsterben, von Kinderspielplätzen bis Sanierungsarbeiten, oder Termine für Müllsammeltag und Entnahme von Wasserproben aus der Altenau. Die Themen sind schon reichhaltig und sehr unterschiedlich. Dazu kommen u.a. diverse Gesprächstermine mit Stadtdirektor Rainer Apel. “Ich werde augen-blicklich von vielen Bürgern zu Themen in Schöppenstedt angesprochen. Ich bemühe mich sehr, diese nach und nach abzuarbeiten”, informierte Andrea Föniger genau einen Monat nach ihrer Wahl zur Bürgermeisterin.

Foto. Andrea Föniger ist genau einen Monat im Amt der Schöppenstedter Bürgermeisterin.

Da staunten Passanten in der Schöppenstedter Innenstadt nicht schlecht, als sie aus der Kanalisation am Marktplatz plötzlich die neue Bürgermeisterin Andrea Föniger und ihren Stellvertreter Rüdiger Bobka auftauchen sahen. Zusammen mit Bauhofleiter Silvio Könnemann schauten sich die ehrenamtlich tätigen Kommunalpolitiker die Beschaffenheit und den Zustand der unter dem Markt verlaufenden Abwasserrohre an.
“Wir wollten uns von dem Abfluss ein eigenes Bild machen. Auch im Hinblick auf den Wasserabfluss der offen gelegten Altenau. Jetzt haben wir ein klares Bild vor Augen und können eventuelle Arbeiten lenken”, so Andrea Föniger nach dem knapp 30 minütigen Kontrollgang. Zusammen mit Rüdiger Bobka, Silvio Könnemann und Mario Bernd von der hiesigen Bauverwaltung im Schöppenstedter Rathaus, wurden weitere Schritte für eine Säuberung und einer eventuellen baulichen Korrektur verabredet. “Es ist eine interessante Erfahrung gewesen Schöppenstedt einmal auch aus dieser Perspektive zu sehen, berichtete Rüdiger Bobka nach dem Erlebnistrip: “Übrigens kann ich berichten, dass es zumindest an dieser Stelle keine Anzeichen für Rattenbefall gibt.”
Andrea Föniger hat das Bürgermeisteramt der Stadt Schöppenstedt übernommen. In einer öffentlichen Ratssitzung wurde die 53-Jährige jetzt vom Rat der Stadt einstimmig gewählt. Die Neuwahl war nötig geworden, nachdem Karl-Heinz Mühe dieses Amt nach fast 29 Jahren aufgab um, wie er mehrfach begründet hat, Jüngeren Platz zu machen.
Andrea Föniger stammt ursprünglich aus Bansleben und wohnt seit 1985 in Schöppenstedt. Sie ist verheiratet und hat zwei Kinder plus Schwiegersohn. Seit Jahren ist sie bereits vielfach ehrenamtlich tätig. So ist sie z.B. im Kirchenvorstand der evangelischen Dreieinigkeitsgemeinde zu Schöppenstedt tätig, wo sie u.a. das Seniorenfrühstück begleitet. Auch beim St. Stephanus Markt ist sie seit Jahren aktiv dabei. Darüber hinaus ist sie Mitglied im TSV Schöppenstedt, wo sie u.a. Kinderharzfahrten organisiert. Sie ist Mitglied der FiSch-Radtour (Ferien in Schöppenstedt) und des Stadtfestteams. Mitglied ist Andrea zudem bei der Freiwilligen Feuerwehr in Schöppenstedt und dem hiesigen Freibadverein. Auch politisch hat sich die neue Bürgermeisterin bereits seit Jahren eingebracht. Seit 2016 war sie als stellvertretende Bürgermeisterin tätig. Zudem ist sie stellvertretende Vorsitzende des SPD-Ortsvereins. Zur Vorbereitung auf das Bürgermeisteramt hat Andrea zahlreiche Wochenendseminare belegt.  Themen waren u.a. Finanzwirtschaftliche Steuerung, Rhetorik und Organisation, politische Arbeit im Ortsverein und Grundlagen der Kommunalpolitik.
Andrea Föniger hat in ihrer Antrittsrede bereits deutlich gemacht, dass sie gern mit allen Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen möchte. “Ich gehe gern auf Menschen zu, ich freue mich sehr auf mein neues Amt als Bürgermeisterin. Ich hoffe auch diejenigen zu überzeugen, die mir noch skeptisch gegenüber stehen. Ich werde mich voll und ganz für die Belange meiner Heimatstadt einbringen. Das verspreche ich!” 
Nach 29 Jahren im Amt des Schöppenstedter Bürgermeisters hat Karl-Heinz Mühe jetzt das Amt abgegeben. Während einer öffentlichen Ratssitzung in der Eulenspiegelhalle begründete das Schöppenstedter Urgestein noch einmal seine Beweggründe. “Ich möchte mit diesem Schritt meiner eigenen immer wieder geäußerten Linie treu bleiben und auf eine jüngere Generation setzen. Mein Schritt hat keinerlei sonstige Gründe. Es gibt keine politischen oder persönlichen Gründe. Es ist allein meine Überzeugung diese Leitlinie auch in dieses Amt zu übertragen.”
In seiner letzten Rede als Bürgermeister verwies Karl-Heinz “Kalle” Mühe auf die vielen, vielen erfolgreichen Projekte während seiner Amtszeit. Schulen, Sportanlagen, Freibad, Mehrgenerationenhaus, Bahnhof und Marktplatz seien nur einige der in die Tat umgesetzten Vorhaben und Projekte. Er könne mit stolz auf seine Amtszeit zurück blicken. “Die Infrastruktur in Schöppenstedt ist ausgezeichnet. Wir haben doch alle genau das, was wir zum täglichen Leben benötigen.” Er habe sich stets als Ideengeber, Antreiber und Teamarbeiter gleichermaßen gesehen. Er dankte auch allen Mitstreitern und Weggefährten, seiner Familie und besonders seiner Frau Elke für die Unterstützung. Am Ende mahnte er an, dass Stillstand stets Rückschritt bedeute. So gesehen werde er auch seinen Platz sowohl im Rat der Stadt, als auch im Samtgemeinderat weiterhin einbehalten. Er verlasse schließlich nur die Brücke, aber noch nicht das Schiff.
Stadtrat, Verwaltung und die bei der Ratssitzung anwesenden Bürgerinnen und Bürger erhoben sich nach der Abschiedsrede von ihren Plätzen und dankten ihrem langjährigen Stadtoberhaupt mit minutenlangem Beifall.
Auch der ehemalige SPD-Parteivorsitzende und Außenminister Sigmar Gabriel, der überraschend doch noch den Weg nach Schöppenstedt auf sich genommen hatte, und sich selbst als dessen Freund und langjährigen Weggefährten bezeichnete, ließ es sich an diesem Abend nicht nehmen einige launige und dankeswerte Worte an Kalle zu richten: “Deine Liebe zur Heimat hat dich immer ausgezeichnet. Viele Projekte in Niedersachsen, aber natürlich besonders in Schöppenstedt, tragen deine Handschrift. Deine Lebensleistung kann sich wahrlich bereits jetzt sehen lassen.”
Das zum Abschied aus dem Bürgermeisteramt von dem SPD Ortsverein und der Fraktion überreichte Steuerrad erhalte daheim bei Karl-Heinz Mühe einen Ehrenplatz. “Es wird mich sinnbildlich immer an meine Zeit als Schöppenstedter Bürgermeister erinnern”, fügte der am Ende sichtlich bewegte “Kalle” an.
Am 5. Mai 2020 endet eine Ära von fast drei Jahrzehnten im Bürgermeisteramt. der Stadt Schöppenstedt. Wir alle können nur noch einmal sagen: DANKE an diesen Bürgermeister, aber auch Menschen Karl-Heinz Mühe!
IMG-20190317-WA0021 - Kopie

Das Frauenteam der SPD Schöppenstedt/Dahlum/Kneitlingen lädt anlässlich des Weltfrauentags herzlich zum Frauenfrühstück
 
am 08. März 2020
um 10 Uhr
in der Eulenspiegelhalle

ein.
 
Karten sind ab dem 25.02. bei Lotto Ebbers zum Preis von 12 € ab 8:30 Uhr erhältlich.
 

SPD Braunkohl 2020

Annähernd 50 Mitglieder und Gäste nahmen an der traditionellen Braunkohlwanderung des SPD Ortsvereins Schöppenstedt-Gr.Dahlum-Kneitlingen teil. Die Teilnehmergruppen wanderten von Schöppenstedt in Richtung Eitzum und Elm. Unterwegs gab es eine zünftige Verpflegungsstation, die von Christine Arig und Bernd Söchtig perfekt vorbereitet worden war. Mit dieser Wegzehrung waren auch die letzten Kilometer für alle Teilnehmer ein Leichtes.
Nach der Wanderung kehrten die Teilnehmer in das “Sportheim Schöppenstedt” ein. Dort servierte Wirt Khaldoun Hage Obeid ein deftiges, leckeres und reichhaltiges Braunkohlessen. In geselliger Runde entwickelten sich noch bis in den Abend viele interessante und heitere Gespräche. Auch der Umbau des Schöppenstedter Marktplatzes und andere Bauvorhaben wurden angesprochen.
“Die gesellige Runde zeigte einmal mehr wie vielfältig die Veranstaltungen in unserem Ortsverein sind. Mitglieder und Gäste sind zu jeder Zeit herzlich willkommen. Wir freuen uns schon auf die nächsten Veranstaltungen, die wir gemeinsam mit den Schöppenstedter Bürgern planen wollen”, versicherte Ortsvorsitzender Rüdiger Bobbka.

Foto: Die erste Wandergruppe startete vom Marktplatz Schöppenstedt, der aktuell noch umgebaut wird.

A1BD2B9C-0F31-4A3F-83F3-E5735C5A581B

Foto: Gastgeber beim Neujahrsempfang waren (v.l.) Gerrit Nehrkorn, Marcus Bosse, Karl-Heinz Mühe, Andrea Föniger, Rüdiger Bobbka und Dr. Helge Wendenburg.

Der SPD-Ortsverein Schöppenstedt-Kneitlingen-Gr.Dahlum hatte zum alljährlichen Neujahrsempfang in die Schöppenstedter Eulenspiegelhalle geladen und viele Vertreter aus der Politik, der Wirtschaft, der Kirche, der Polizei, den Vereinen und Institutionen waren der Einladung gefolgt. Knapp 120 Gäste konnte Ortsvorsitzender Rüdiger Bobbka begrüßen. Besonders willkommen hieß er die Gäste vom SPD-Ortsverein der Partnerstadt Barby, die erst vor einer Woche selbst zum Neujahrsempfang geladen hatten.
Rüdiger Bobbka zog ein durchweg positives Fazit der SPD-Vereinsarbeit. Er sparte aber auch an anderer Stelle nicht mit Kritik.. So prangerte er u.a die Verrohung gegenüber Politikern, Rettungskräften oder Polizeibeamten an. Landtagsabgeordneter Marcus Bosse erinnerte in seinem Grußwort auch an den Mauerfall vor 30 Jahren und riss die erfolgreiche Arbeit der Partei im Kreis und Landtag an. Bürgermeister Karl-Heinz Mühe beschrieb die erfolgreichen Baumaßnahme in Schöppenstedt und dankte auch den vielen ehrenamtlichen Helfern, die das Zusammenleben und Zusammenstehen in Schöppenstedt erst so eindrucksvoll möglich machen.
Der Gastvortrag kam von Dr. Helge Wendenburg, langjähriger Leiter der Abteilung WR Wasserwirtschaft, Ressourcenschutz im Bundesumweltministerium. Seine ausführlichen, nachvollziehbaren und mahnenden Worten zum Thema “Umweltschutz – Können wir uns das leisten?” zeigte noch einmal eindrucksvoll auf, wie wichtig das Thema Umweltschutz inzwischen ist und wie jeder Einzelne darauf reagieren sollte.
Viele Fakten und Details werden den Schöppenstedtern noch länger in Erinnerung bleiben. So z.B. der dringende Appell die ansteigende Erderwärmung unbedingt zu stoppen. Mit langanhaltende Applaus stimmten die Gäste des Neujahrsempfangs den Ausführungen und mahnenden Worten von Dr. Wendenburg zu.
Am Ende dürften sich alle Mitglieder und Gäste bei einem kleinen Imbiss stärken. Danach entwickelten sich noch viele interessante Gespräche, die den Neujahrsempfang in Schöppenstedt erneut zu einer unverzichtbaren Veranstaltung in der Eulenspiegelstadt machen.

1

Ein Delegation unter Führung von Schöppenstedts Bürgermeister Karl-Heinz Mühe und seinen Stellvertretern Andrea Föniger und Rüdiger Bobbka nahm am großen Neujahrsempfang der Stadt Barby teil. Zu dem Treffen hatte der dortige SPD-Orstverein und die Vorsitzende Ilona Döring geladen.
Seit drei Jahrzehnten besteht zwischen den Städten Schöppenstedt und Barby eine freundschaftliche Städtepartnerschaft.
Nach der Begrüßung durch die Orstverein-Vorsitzende Ilona Döring nutzen noch mehrere Amtsträger aus der Stadt Barby, aus dem SPD-Kreisverband, dem Landkreis, aus der Landesregierung Sachsen-Anhalt und dem Bundestag zu teils emotionalen und sehr persönlichen Grußworten. Schöppenstedts Bürgermeister Karl-Heinz Mühe erinnerte selbst mit seinen Worten noch einmal an die Grenzöffnung und das etwas kuriose Zusammentreffen mit der heutigen Partnerstadt Barby.
Nach knapp drei stündigem Gedankenaustausch und vielen guten und netten Gesprächen verabschiedete sich die Schöppenstedter Delegation aus Barby. Natürlich hinterließ man eine herzliche Einladung zum eigenen Neujahrsemfang, der am Freitag, 17. Januar in der Schöppenstedter Eulenspiegelhalle stattfindet.


Die Schöppenstedter Abordnung wurde in Barby herzlich empfangen und zu Köstlichkeiten wie Soljanka eingeladen. Bürgermeister Karl-Heinz Mühe erwiderte die Neujahrswünsche für die Stadt Schöppenstedt und den SPD-Ortsverein.

100. Geburtstag Elisabeth Rosenthal

“Was ist denn hier los, hier sind ja so viele Leute”, scherzte Elisabeth Rosenthal an ihrem 100. Geburtstag ironisch. Und tatsächlich waren zahlreiche Gratulanten herbei geeilt, um der gebürtigen Magdeburgerin, die seit 1942 in Schöppenstedt wohnt, herzlich zu gratulieren. Neben der Familie, Freunden und Nachbarn freuten sich auch Pfarrerin Stefanie Röber, die stellvertretende Landrätin Christiane Wagner-Judith, Schöppenstedts Bürgermeister Karl-Heinz Mühe und Stellvertreterin Andrea Föniger über die ansteckende Lebensfreude von Elisabeth Rosenthal.

 

Foto: Auch Bürgermeister Karl-Heinz Mühe und deren Stellvertreterin Andrea Föniger gratulierten der Jubilarin Elisabeth Rosenthal zum 100. Geburtstag.

LVA aktuel

Dass in Schöppenstedt zahlreiche Unternehmen ansässig sind, ist weitgehend bekannt. Aber wer diese Unternehmen sind und wo sie ihre Betriebsstätte haben, das wollte der SPD Kandidat für das Amt des Samtgemeindebürger-meisters genauer wissen. So zeigten Bürgermeister Mühe, seine Stellvertreterin Andrea Föniger und die stellv. SPD Vorsitzende Petra Schmidt dem Kandidaten bei einer Stadtrundfahrt zahlreiche mittelständische Unternehmen, viele Dienstleister, Handwerksbetriebe, Institutionen und Einrichtungen des Sozial – und Gesundheitswesens. Insgesamt werden hier weit über 1200 Arbeitsplätze angeboten. Davon allein über 300 in den Bereichen Pflege, Gesundheitswesen und Kindergärten.

Eine spontaner Besuch fand bei der Fa. LVA, dem Landmaschinen Vertrieb Altenweddingen, im Gewerbegebiet „Zuckerfabrik – Altenau“ statt. Dort trafen sie auch den Betriebsleiter Johannes Lipoldes und sein Mitarbeiterin Andrea Masche. Sie erklärten kurz den Betrieb und berichteten:“ Wir verkaufen landwirtschaftliche Maschinen aller Art, z.B. Traktoren, Mähdrescher, Heuwender, Anhänger und vieles mehr. Heute sind hier in Schöppenstedt 26 Personen beschäftigt. Natürlich führen wir auch Reparaturen durch.“

Das Gewerbegebiet wurde vor 15 Jahren mit Unterstützung des Landes, des Arbeitsamtes und der EU von der Stadt errichtet. Die gesamt Gewerbefläche beträgt knapp 31.000 qm und ist verkauft; der Einsatz hat sich gelohnt.

Michael Waßmann war von dem vielfältigen Angebot an Betrieben und Einrichtungen in der Stadt beeindruckt. Er führte dazu aus: „Wir brauchen eine starke Wirtschaft  und  viele gute Arbeitsplätze in der Stadt und auch in den Gemeinden. Als Samtgemeindebürgermeister werde ich versuchen möglichst viele Betriebe zu besuchen und ein Forum Wirtschaft einrichten, um mit  Unternehmern und den Arbeitnehmervertretern ins Gespräch zu kommen.“

Mit freundlichen Grüßen

Andrea Föniger, Hermann-Bote-Straße 6, 38170 Schöppenstedt, Tel. 05332-4499