Neujahrsempfang mit Sigmar Gabriel

Großer Neujahrsempfang des SPD-Ortsvereins Schöppenstedt/Süd-Elm                                                                                                                Gabriel, Kreiser und Föniger stimmen auf Wahljahr ein

Traditionell hatte die SPD Schöppenstedt/Süd-Elm zahlreiche Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Institutionen und Vereinen zu ihrem Jahresempfang in der Schöppenstedter Eulenspiegelhalle eingeladen. Dabei ließen sich die Gäste zum einen durch den ehemaligen Parteivorsitzenden und Vizekanzler Sigmar Gabriel sowie die Bundestagsabgeordnete Dunja Kreiser die politischen Lagen in der Welt und Deutschland informieren. Bürgermeisterin Andrea Föniger lenkte die Aufmerksamkeit stärker auf die Kommunalwahlen, wo sie für das Amt der Samtgemeindebürgermeisterin kandidiert.
Nach den einleitenden Grußworten des stellvertretenden Bürgermeisters Philipp Ulrich trat zunächst Sigmar Gabriel an das Rednerpult. Als Vorsitzende der Atlantikbrücke referierte er über die Weltpolitik und -handel. Dabei spannte er einen weitreichenden Bogen von der geschichtlichen Handelspolitik bis zur aktuellen Situation in Russland und insbesondere den USA. „Der Status der globalen Ordnung ist ins Wanken gekommen. Was wir erleben ist ein regelrechter Epochenbruch. Der amerikanische Präsident sieht Europa und damit auch Deutschland als Hindernis auf dem Weg zu seiner Ideologie. Wir in Europa stehen für ihn quasi quer im Stall. Wir müssen uns mehr anstrengen um unsere Sicherheit und Wohlergehen zu erhalten.“ Eindringlich mahnte der ehemalige Niedersächsische Ministerpräsident: „Deutschland lebt vom in großen Teilen vom Export und lobte in siesem Zusammenhang ausdrücklich das gerade unterschriebene Freihandelsabkommen. Wir sollten aber nicht mit dem erhobenen Zeigefinger durch die Welt laufen und allen versuchen unsere eigene Sichtweise des Zusammenlebens erklären zu wollen.“
Dunja Kreiser (MdB) danke zu Beginn mit Nachdruck den vielen Ehrenamtlichen, die unsere Gemeinschaft erst möglich machen. Danach wandte sie sich der aktuellen politische Debatte in Deutschland zu. „Die wirtschaftliche Stabilität, aber auch die soziale Sicherungssysteme, sowie die sicherheitspolitische Weichenstellungen haben derzeit oberste Priorität in Berlin. Auch wenn sich die Regierungskoalitionen durchaus nicht immer eins sind, werde es aber keinen vorzeitigen Regierungsbruch geben. Die demokratischen Kräfte müssen und werden sich der extremistischen Angriffe auf unser Gemeinwohl erwehren. Gerade in einem Jahr mit mehreren Landtagswahlen müsse man verstärkt auf die bewährten Ideologien, aber besonders auf die zukunftsorientierten Programme aufmerksam machen“, so Kreiser, die auch noch Gemeindebürgermeisterin von Evessen ist. „Die Kandidatur von Andrea Föniger lobte sie ausdrücklich. „Andrea hat Mut, die Expertise, besitzt ein breites Netzwerk und besitzt die Gabe die Menschen mitzunehmen.
Anschließend trat Andrea Föniger selbst an das Rednerpult. Schöppenstedts Bürgermeisterin und aktuellen Kandidatin für das Amt der Samtgemeindebürgermeisterin Elm-Asse dankte zunächst den vielen ehrenamtlichen Unterstützern, die sich in beeindruckend großem Maß in zahlreichen Positionen engagieren. Danach skizzierte sie ihre Vorhaben, Projekte und Ziele für die Samtgemeinde Elm-Asse. „Ich habe viele Ideen und bin mir bei der Umsetzung eines starken Netzwerkes sicher. Ich stehe für eine bürgerfreundliche Verwaltung, die selbst homogen und selbstständig arbeitet, ich stehe für den Erhalt von Schulen, Kindergärten, und Feuerwehren- Ich möchte Vereine, Institutionen und Einrichtungen stärken.  Außerdem ist es mir wichtig, dass sich Heranwachsende mehr einbringen können, dass der Naturschutz gestärkt wird und bei Asse II verstärkt auf unser Wohl geachtet wird. Digitalisierung und erneuerbare Energien möchte ich ebenfalls voranbringen oder das Fahrradkonzept weiter-verfolgen. Bei allen Plänen halte ich es dabei für unerlässlich, dass sich alle einzelnen Gemeinden als eigenständig und gleichberechtigt einbringen. Ich stehe für Zusammenhalt, Kommunikation und unbedingtes Miteinander. Das sind keine Phrasen, sondern bereits in und um Schöppenstedt gelebte Solidarität. Dafür steh ich bereit und freue mich schon auf die nächsten Monate, in deinen ich sicher sehr, sehr viele Gespräche führen werde.
Mit Dankesworten von Philipp Ulrich sowie dem Ortsvorsitzenden Rüdiger Bobka endeten die Wortbeiträge. Anschließend gab es mit und unter den Gästen noch viele Gespräche. U.a. war auch der SPD-Vereinsvorsitzende Seluan Al-Chakmakchi aus der Partnerstadt Barby angereist. Beide Seiten verabredeten u.a. erneute Treffen.

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